90546 Stein
Germany
The event
Für alle, die Schreibfertigkeit als Schlüssel für Lernen, Denken und Kreativität wieder sichtbar machen – und den Bildungsauftrag ernst nehmen.
In vielen Bundesländern wird die Abschaffung der verbundenen Schreibschrift diskutiert – dabei wird der wahre Kern übersehen, denn die Schreibfertigkeit der Schüler:innen mit der Hand ist eine der zentralen neurokognitiven Grundlagen des Lernens. Wenn Schüler:innen nicht mehr flüssig, lesbar und automatisiert mit der Hand schreiben können, verlieren sie weit mehr als eine Kulturtechnik: Sie verlieren neuronale Ressourcen, die für Denken, Verstehen, Erinnern und Problemlösen unverzichtbar sind.
Flüssige Schreibfertigkeit ist ein entscheidender Bildungsfaktor – und Stifthaltung und Ergonomie haben dabei eine bedeutende Schlüsselrolle, über die Lehrkräfte längst umfassend Bescheid wissen müssen. Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zeigen eindeutig, dass feinmotorische Schreibprozesse neuronale Netzwerke aufbauen, die für Sprachentwicklung, Textverstehen, Konzentration und komplexes Denken relevant sind.
Gleichzeitig beobachten Schulen und Kitas massive Verschiebungen: verkrampfte Stifthaltung, fehlende Automatisierung, sinkende Schreibgeschwindigkeit und motorische Überlastung. Die Folgen reichen bis in Lerndiagnostik und wirken sich messbar auf Bildungsstudien – bis hin zu PISA & Co. – aus.
Sie erfahren,
• ob es „DIE richtige Stifthaltung“ gibt,
• welche ergonomischen Bedingungen das Schreiben mit der Hand bestmöglich unterstützen und
• warum ergonomisch richtig gestaltetes Schreib- und Zeichenmaterial lernwirksame Prozesse erst freisetzt.
Sie erhalten konkrete Impulse und Antworten für Unterricht, Förderung und alltägliche Lernsituationen:
• Wie kann Schreibfertigkeit wieder gestärkt werden?
• Welche Haltungsmerkmale sind lernrelevant?
• Wie lässt sich Ergonomie im Klassenzimmer umsetzen?
• Und warum ist dies kein „Nice-to-have“, sondern eine bildungspolitische Notwendigkeit für Deutschlands Zukunftsfähigkeit?